Deutscher Kavallerieverband - Aktuell

Seydlitztage 2024

Seydlitztage DKV

Die Seydlitztage in diesem Jahr standen wieder unter dem Motto zusammenfügen, zusammen trainieren und gemeinsam handeln.

So kamen an diesem Himmelfahrtswochenende, bei bestem Reitwetter 26 Reiter zum Training aus Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen.

Auf dem Programm standen, nach der traditionellen Eröffnung mit dem Abholen der Regimentsstandarte, das Gruppen- u. Zugexerzieren, das Waffenreiten ... weiterlesen

Mai 2024

 

 

 

Reenactment Civil War Walldürn 2024

US Civil War Reenactment 2024 Walldürn, Alex Schäfer Fotografie

Alle grandiosen Fotos, die das jährlich stattfindende US Civil War Reenactment in Walldürn illustrieren, sind leider unzureichend.

Die Stimmung und Atmosphäre, in welche wir nach der Ankunft eintauchten, sind unbeschreiblich. Man muss einfach dabei sein. Die Aufnahme unserer kleinen berittenen Truppe war herzlich und kameradschaftlich.

Das Agieren auf dem Gefechtsfeld war am ersten Tag ... weiterlesen

Mai 2024

 

 

 

Waffenkurs Säbel & Lanze mit Artur Brzozowski und Wojciech Bartyzel-Oleska

Deutscher Kavallerie Verband Waffenkurs Säbel Lanze

Vorwärts Denken, vorwärts handeln, vorwärts reiten.

Das ist der Antrieb eines jeden Reiters im DKV. Aus diesem Grund fand der nunmehr 5. Lanzen- und Säbelkurs mit Artur Brzozowski und Wojczech Bartyzel auf der Sherwood Ranch statt.

Das Teilnehmerfeld war dieses Jahr wieder ... weiterlesen

April 2024 

 

 

 

VII. Winterlager der 8th North Carolina Infantry mit CS und US Cavalry

Deutscher Kavallerieverband , Reenactment,  7. Winterlager Oelsen, RossFoto Dana Krimmling

Zum VII. Winterlager der 8th North Carolina Infantry in Oelsen konnten die engagierten Organisatoren Harald Pitzing und Lars Wöckel einen neuen Rekord verbuchen. 130 Teilnehmer aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland waren in das kleine thüringische Dorf gekommen, um nach der Winterpause in die Reenactmentsaison 2024 zu starten. ... weiterlesen

März 2024

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2024

Deutscher Kavallerieverband eV., Jahreshauptversammlung 2024, Bettina LAchenmayer

Gemäß dem Vermächtnis unseres „Peters“ führen wir den Verband erfolgreich weiter. Seine Mitglieder haben es bei Ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung unter Beweis gestellt. Mit einer vom Vorstand nicht zu erwartenden Teilnehmerzahl von 45 Mitgliedern waren nicht nur der viel zu klein gebuchte Versammlungsraum überfordert, sondern der Vorstand verblüfft. Allerdings war die ... weiterlesen

Februar 2024

 

 

 

Der DKV Kalender 2024 ist bestellbar ...

Deutscher Kavallerieverband Kalender 2024

Der 2024er Kalender des Deutschen Kavallerieverbandes mit 14 packenden Bildern aus dem vergangenen Kavalleriejahr ist bestellbar über Hans Pecovnik.

Preis 10 € plus Versand. Auslieferung ab Ende November.
November 2023

 

 

 

Ball der Ulanen 2023

Deutscher Kavallerieverband Ball der Ulanen 2023

Fünf lange Jahre mussten die tanzbegeisterten Mitglieder des Deutschen Kavallerieverbandes und ihre Gäste gedulden bis es endlich wieder soweit war ... der Ball der Ulanen 2023.

Das Ballkomitee, welches in fast der gleichen Besetzung bereits den ersten Ball der Ulanen organisierte, kam den vielen Bitten nach und entschloss sich erneut einen historischen Ball, ganz in der Tradition der Kavallerie ... weiterlesen

November 2023

 

 

 

Nachruf reiner Dietz

Unser Kamerad Reiner Dietz vom 17. Mecklenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 17 ist am 20. Oktober 2023 verstorben.

Seit 2013 war er Mitglied unseres Kavallerieverbands. Wir bedauern diesen Verlust zutiefst und sprechen seiner Familie unsere aufrichtige Anteilnahme aus. Reiner, Du wirst uns fehlen!

Oktober 2023

 

 

 

Reenactment zum 210. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig

Mit etwa 2000 Kameraden von über 150 Militärhistorischen Vereinen aus 17 Nationen trafen wir Reiter uns vom 12. bis zum 15.10.2023 in Liebertwolkwitz. Anlaß war der 210. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, die am 14. Oktober 1813 mit dem größten Reitergefecht der Geschichte eingeleitet wurde. Hierbei waren zeitweise bis ... weiterlesen

Oktober 2023

 

 

 

Schleppjagd des Deutschen Kavallerieverbandes

Nach einem Jahr Pause veranstalteten wir mit dem Reitverein Weißenhorn unsere 8. Verbandsjagd. Jagdherr war unser Kamerad Jakob Frenzel. Nachdem wir am Freitag in strömenden Regen die Hindernisse aufgebaut und die Strecke präpariert hatten, war am Samstag bestes Jagdwetter ... weiterlesen

Oktober 2023

 

 

 

VII. Internationale Deutsche Meisterschaften der Kavallerie

VII. Internationale Deutsche Meisterschaften der Kavallerie in der Thürengeti - ein Ereignis, das Reiter und Pferdefreunde aus ganz Europa nach ... weiterlesen und -schauen

September 2023

 

 

 

Nachstellung der Schlacht bei Kulm 2023

Der Reenactment-Herbstfeldzug 2023 der sächsischen Husaren begann bei bestem Spätsommerwetter mit der Nachstellung der Schlacht bei Kulm vor 210 Jahren.

Bereits zum vierten Mal reisten wir vom 07.-10.09.2023 zu unseren tschechischen Kameraden, um gemeinsam diesem auch für ... weiterlesen

September 2023

 

 

 

Sächsisches Trainingslager Striegistal 2023

Einer mehrjährigen Tradition folgend fand auch im Jahr 2023 das Kavallerietrainingslager im Striegistal in Sachsen statt. Neun Kameraden mit Pferd und einige Interessierte ohne Pferd nutzten vom 10. bis zum 13. August die hervorragenden Möglichkeiten der Reitanlage ... weiterlesen

August 2023

 

 

 

Historische Reiter- und Kutschengala 2023

Deutscher Kavallerieverband, Historische Jagd- und Kutschengala

Alle Jahre wieder machten sich Reiter des 1. Königlich bayrischen Ulanenregiments auf den Weg nach Schleißheim, dort fand im Schlosspark zum wiederholten Mal die historische Reiter- und Kutschengala statt. Perfektes Sonnenwetter lockte ... weiterlesen und -schauen

September 2023

 

 

 

Barthelmarkt bei Manching 2023

"Barthelmarkt in Oberstimm, ja da muas i hi. " ... die erste Textzeile dieses Liedes haben sich die Kavalleristen der Ulanen Gruppe 1 um Sepp Fuchs, mit Werner Zwingmann, Michael Stikar, Ralf Gützlaff und Rudolph Illetschko zum Anlass genommen, ein Gruppentraining in Ingolstadt abzuhalten, welches von Ralf und Angelika Gützlaff organisiert wurde - denn als kleines Schmankerl nahmen die Reiter ... weiterlesen

August 2023

 

 

 

Bayerische Kaiserulanen begeistern bei Nesselwanger Reiterspielen 2023

Am 15. August 2023 fanden die Nesselwanger Reiterspiele, ein Highlight in der bayerischen Veranstaltungsszene statt. Unter strahlend blauem Himmel waren die bayerischen Kaiserulanen Teil eines spektakulären Showprogrammes, das die Zuschauer in seinen Bann zog.

Der Tag begann um 10 Uhr mit einem prachtvollen Festumzug, der von Nesselwang nach Gschwend führte. In ihren bunten Uniformen zogen die Kaiserulanen, Kutschgespanne, geschmückte Pferde ... weiterlesen

August 2023

 

 

 

300 Jahre Schäferlauf Bad Urach 2023

Schäferlauf Bad Urach, Deutscher Kavallerieverband

Vom Zunft-  zum Volksfest. So lässt sich die Entwicklung des Uracher Schäferlaufs am besten beschreiben. Was als Zunftveranstaltung der Albschäfer ins Leben gerufen wurde, ist heute das größte Volksfest der Region. 

Seit 300 Jahren findet alle zwei Jahre der Uracher Schäferlauf statt, der auf eine Anordnung aus dem Jahre 1723 zurückgeht. 30.000 Besucher waren in diesem Jahr gekommen - ein Rekord.

Für die Reiter des Deutschen ... weiterlesen und -schauen 

Juli 2023

 

 

 

Tag der Bundeswehr München 2023

Deutscher Kavallerieverband, DKV, Tag der Bundeswehr München

„Leben in der Lage“ war das Motto des Tages ...

Am Samstag, den 17.06.2023 konnte sich der DKV mit 20 Reitern und vielen freiwilligen Helfern eindrucksvoll in der Sanitätsakademie der Bundeswehr in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne im Norden Münchens, präsentieren.

Es hieß früh aufstehen ... weiterlesen und -schauen

 Juni 2023

 

 

 

Reenactment Civil War 1863

RossFoto Dana Krimmling, Reenactment American Civil War Amerikanischer Bürgerkrieg 1863

Nach den nicht enden wollenden Regenfällen der letzten Woche erwärmen sich Mensch und Tier an den so lang ersehnten Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings. Die Stimmung der Truppe wurde zusehends besser und die Pferde genossen das frisch sprießende Gras in der Morgensonne. 

Die 1 CS-Cavalry war zur Auskundschaftung dem Bataillon als Vorauskommando entsandt worden, um das kleine Städtchen McMinnville im Warren County ... weiterlesen und -schauen

Mai 2023

 

 

 

Dressurlehrgang mit Axel Schmidt  Wallenhausen

DKV Dressurlehrgang Wallenhausen

Am 6. und 7. Mai fand unter der Leitung des Leutnants vom Ulanenregiment König Wilhelm I (2. Württ.) Nr. 20, Hans Pecovnik, ein Dressurlehrgang mit Axel Schmidt, Reitinstitut Egon von Neindorff,  auf der Reitanlage Irene Wolf in Weißenhorn, OT Wallenhausen, statt. Die Reitanlage bot uns gute Trainingsbedingungen und Unterstellmöglichkeiten für die Pferde. Irene Wolf ... weiterlesen

Mai 2023

 

 

 

FILMDREH UND FOTOSHOOTING ZUM THEMA „SCHLACHT AM ROSEBUD CREEK 1876“

RossFoto Dana Krimmling, Filmprojekt Battle of Rosebud Creek, Schlacht am Rosebud Creek, Fotoshooting, Deutscher Kavallerieverband

Im Mai 2023 trafen sich etliche Mitglieder des Verbandes sowie Hobbyisten aus der Indianer- und Westernszene, engagierte Wanderreiter und freiwillige Helfer auf dem Wiesenhof Altenberga bei Jena in Thüringen. Die reizvolle Umgebung des Wiesenhofes mit den endlosen Weiden und dem malerischen Forellenbach bot die perfekte Kulisse für ein derartiges Filmprojekt. Eigentümer und Verbandsmitglied Achim Häßler ... weiterlesen

Mai 2023

 

 

 

Scharnhorstfest Großgörschen

Scharnhorstfest Großgörschen 2023, Deutscher Kavallerieverband, Marco Federmann Fotografie, Bataille de Lützen

Pünktlich am ersten Maiwochenende begann für die sächsischen Husaren in französischen Diensten und die Elbnationalhusaren in alliierten Diensten die 2023er Reenactmentsaison im 210. Jubiläumsjahr der Befreiungskriege mit der Schlacht bei Großgörschen.

Unterstützt durch einen Brandenburger ... weiterlesen

Mai 2023

 

 

 

Nachruf Fritz Beisswanger

Mit gr0ßer Bestürzung haben wir erfahren, daß unser aktives Gründungsmitglied Fritz Beisswanger unerwartet verstorben ist. Unser Beileid gilt seiner Familie! Wir werden Dich schmerzlich vermissen ...

Mai 2023

 

 

 

Kavallerieturnier Zimmern 2023

Deutscher Kavallerieverband Turnier Zimmern 2023

„Auf nach Thüringen!“ hieß es am letzten Aprilwochenende. Auf dem Gelände von Sportpferde Wollenhaupt fand das diesjährige Verbandsturnier in Zimmern unter der Leitung von Karl Wollenhaupt und Jens Nguyen statt.

Der Wettergott meinte es gut, auch wenn es etwas windig und kühl war, hatten wir es immerhin trocken.

Nachdem am Freitag der Großteil der Teilnehmer ... weiterlesen

April 2023

 

 

 

TAG DER ÖSTERREICHISCHEN KAVALLERIE STADL PAURA 2023

Deutscher Kavallerieverband  Besuch beim Österreichischen Kavallerieverband

Am Palmsonntagswochenende lud der Österreichische Cavallerie Verband interessierte Kavalleristen zum jährlichen Reit- und Exercierseminar ins ehemalige k. u. k. Hengstendepot in Stadl Paura ein. Neben der Pflege der Tradition des Kavallerie Reitens, wurde auch das Exercieren und der Umgang mit Säbel und Pike trainiert. 

Unsere Bayerischen Ulanen besuchten ... weiterlesen

April 2023

 

 

 

Dressurlehrgang des Deutschen Kavallerie Verbandes Zimmern 2023

Der vom Ausbildungsleiter des DKV, Karl Wollenhaupt, organisierte Dressurlehrgang fand auf dessen heimischer Anlage am 11. März statt. Für diesen Lehrgang konnte erneut Dr. med. vet. Matthias Füldner als Lehrgangsleiter gewonnen werden. Begonnen wurde, nach der Anreise am Freitag, Samstag Morgen nach einem gemeinsamen ... weiterlesen

April 2023

 

 

 

4. Lanzen- und Säbelkurs mit Artur Brzozowski und Wojczech Bartyzel

Deutscher Kavallerieverband kurs Säbel Lanze

Am Wochenende vom 17. bis 19.03.2023 fand nun schon zum 4. Mal der Lanzen- und Säbelkurs mit unseren guten Freunden und Kameraden Artur Brzozowski und Wojczech Bartyzel aus Polen statt.

Austragungsort war die Sherwood Ranch von Sepp und Hanne Fuchs, die sich in der Vergangenheit ... weiterlesen

März 2023

 

 

 

100. Bernhäuser Pferdemarkt Filderstadt

Deutscher Kavallerieverband Würtemberger Ulanen, Pferdemarkt Filderstadt 2023

Am 4. und 5. März 2023 fand der 100. Bernhäuser Pferdemarkt in Filderstadt bei Stuttgart statt.

Das Ulanenregiment „König Wilhelm I.“ (2. Württembergisches) Nr. 20 präsentierte sich im Rahmen des diesbezüglichen Schauprogramms am 5. März in der Reithalle des Reit- und Fahrvereins Filderstadt und Umgebung e.V. unter Leitung von Hans Pecovnik erstmalig ... weiterlesen

März 2023

 

 

 

6. Winterlager der 8th North Carolina Infantry Oelsen 2023

Deutscher Kavallerieverband, Winterlager Oelsen, Sven Ziegler Photography, 8th North Carolina Infantry

Das 6. Winterlager der 8th North Carolina Infantry mit Beteiligung aller Waffengattungen, welches vom 3. bis zum 5. März 2023 stattfand, war trotz einiger Probleme im Vorfeld ein großer Erfolg.

Die ersten Teilnehmer, die bereits am Donnerstag anreisten, konnten bei frühlingshaftem Sonnenschein aufbauen - das Leben hat eben seine eigenen ... weiterlesen

März 2023

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2023

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Deutschen Kavallerieverbandes fand im fränkischen Städtchen Coburg statt, eine einzigartige Komposition aus Kultur und Architektur, sehenswert ... weiterlesen

Februar 2023

 

 

 

Weihnachtsfeier des Deutschen Kavallerieverbandes 2022

Nach zweimaligem mißglückten Anlauf war es im Dezember 2022 soweit, die Weihnachtsfeier des Deutschen Kavallerieverband konnte nun im dritten Anlauf durchgeführt werden - endlich.
So trafen sich schon am Freitag Abend die ersten Teilnehmer, die, die eine weitere Anreise ... weiterlesen

Dezember 2022

 

 

 

Reenactment Schlacht bei Austerlitz 2022

Deutscher Kavallerieverband, Schlacht bei Austerlitz 2022, Reenactment, Kavallerie, Kavalleriereiten, Battle of Austerlitz

Zeit für Geschichte ... Schlacht bei Austerlitz 1805 ... Bataille d’Austerlitz 1805 ... Bitva u Slavkova 1805 ... Битва под Аустерлицем 1805 ... Drei Kaiser Schlacht 1805 ...

Mittendrin waren wir in der Kavallerie des österreichischen Kaisers Franz I. im Jahre 2022 zum bewegenden Reenactment und einem beeindruckenden Rahmenprogramm in Tschechien. ... weiterlesen

Dezember 2022

 

 

 

Dressurlehrgang mit Axel Schmidt Weissenhorn

Deutscher Kavallerieverband Egon von Neindorff Institut, Dressurausbildung, Kavalleriereiten, Kavallerie, Kavalleriepferd

Seit nunmehr drei Jahren unterrichtet Axel Schmidt, der Leiter des Reitinstitutes Egon von Neindorff Stiftung, Mitglieder des Deutschen Kavallerieverbandes im Landkreis Neu-Ulm.
Axel Schmidt ist ... weiterlesen

November 2022

 

 

 

Trainingswochenende Sherwoodranch

Deutscher Kavallerieverband, Trainingswochenende, Kavallerietraining, Training, Sherwoodranch

Als Ersatz für das vorgesehene Herbstturnier, dass leider wegen Teilnehmermangel ausfallen musste, haben einige Mitglieder des DKV die Gelegenheit genutzt, um noch einmal vor der Winterpause gemeinsam zu trainieren. Dabei konnte jeder der Teilnehmer viele Anregungen für sein persönliches Training daheim sammeln und mitnehmen. Ganz besonders hat uns gefreut, dass eine ... weiterlesen

November 2022

 

 

 

nachstellung der Schlacht bei Jena und Auerstedt 2022

Vom 13. bis zum 16. Oktober 2022 fand die aus dem letzten Jahr verschobene 215jährige Jubiläumsveranstaltung der Schlacht bei Jena und Auerstedt vom Jahre 1806 statt.

Die Kameraden des sächsischen Husarenregimentes reisten ... weiterlesen

Oktober 2022

 

 

 

Gedenkritt Abschaffung der Schweizer Kavallerie vor 50 Jahren Von Biére nach Aarau

Deutscher Kavallerieverband, Gedenkritt Zur Abschaffung der Schweizer Kavallerie 250 km von Biere nach Aarau

Welch ein grandioses Erlebnis: Der Gedenkritt zum 50. Jahrestag der Abschaffung der Schweizer Kavallerie - 63 Reiter aus verschiedenen geschichtlichen Epochen, Kameraden des Schweizer Militärs, Berner Dragoner und Eskadron 1972, dazu die Mitglieder des Deutschen Kavallerieverbandes allesamt mit Ihren eigenen Pferden unterschiedlichster Rassen.

Erklärtes Ziel der einladenden Schweizer Kameraden war ... weiterlesen

September 2022

 

 

 

BIWAK des Deutschen Kavallerieverbandes 2022

Deutscher Kavallerieverband, DKV, Biwak, Kavallerietraining, Kavalleriereiten, Kavallerie

Allen 28 teilnehmenden Verbandsmitgliedern ist es gelungen, das angestrebte Motto praktisch umzusetzen. Ideengeber für diese Veranstaltung war dabei unser Kamerad ... weiterlesen

September 2022

 

 

 

Nachstellung Zum 209. Jahrestag der Schlacht bei Kulm 2022

Deutscher Kavallerieverband, Schlachtnachstellung Schlacht bei Kulm, Tschechien, 2022, Sächsische Husaren

Im Spätsommer des Jahres 1813 verhinderten die damaligen verbündeten Österreicher, Preußen und Russen die Überschreitung des Erzgebirges am Nollendorfer Pass durch die Franzosen und verhinderten so das Vordringen Napoleons nach Böhmen.

Jährlich wird in Kulm, Tschechien, diesem historischen ... weiterlesen

September 2022

 

 

 

Historische Reiter- und Kutschengala Schloss Schleissheim 2022

Das perfekte Wetter mit Sonnenschein lockte sehr viele Besucher in den Schlosspark von Schleißheim. Am Vormittag fanden verschiedene Reitvorführungen statt. 

Der Kavallerieverband beteiligte sich mit einem Formationsreiten ... weiterlesen

September 2022

 

 

 

TRAININGSLAGER DER SÄCHSISCHEN KAVALLERIE 2022

Deutscher Kavallerieverband, Sächsische Husaren, Lehrgang Striegisthal, Sächsische Kavallerie

Bereits traditionell veranstalten wir unser Trainingslager der Sächsischen Kavallerie in einer wunderbaren Gegend am Ufer des Flüsschens Striegis. Der erste Aufklärungsritt am Donnerstag ... weiterlesen

August 2022

 

 

 

KAISERULANEN BEI DEN NESSELWANGER REITERSPIELEN

Deutscher Kavallerieverband, Kaiserulanen, Reiterspiele Nesselwang, 2022

Zu den diesjährigen Nesselwanger Reiterspielen des Reitverein Nesselwang e. V., die coronabedingt zwei Jahre pausieren mussten, reisten bereits am Samstag die ersten Mitglieder des Kavallerieverbandes mit ihren Pferden an. Auf dem Areal des Allgäuer Reiterhofes ... weiterlesen

August 2022

 

 

 

KAISERULANEN ZUR BENEFIZVERANSTALTUNG

Kaiserulanen, Bayerische Ulanen, Deutscher Kavallerieverband, Kavallerie

Vom 2. bis 3. Juli 2022  veranstaltete der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg (Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege) und Hit Radio Antenne 1 in Zusammenarbeit mit weiteren Organisatoren erstmalig die Benefizveranstaltung „Reiterfest für Radio RiO“ beim Reit- und Fahrverein Filderstadt e.V. ... weiterlesen

Juli 2022

 

 

 

ZUM TOD VON PETER LACHENMAYER

Deutscher Kavallerieverband, Tod Peter Lachenmayer, Vorsitzender

Der Deutsche Kavallerieverband e.V. nimmt in tiefster Trauer Abschied von Peter Lachenmayer. Völlig unerwartet ist er viel zu früh von uns gegangen. 

Der Mann der ruhigen Worte - er hinterlässt uns ein beeindruckendes Lebenswerk, welches er mit leidenschaftlichem Enthusiasmus, großem Ehrgeiz, seinem unerschöpflichen Wissen und der ausgeprägten Liebe zum Detail verwirklicht hat. ... weiterlesen

Juli 2022

 

 

4. Juni 2022

Halleneinweihung Sherwoodranch

Niedertaufkirchen

Bericht und Bilder hier


21. Mai 2022

Jahreshauptversammlung

Liebertwolkwitz/Leipzig

Bericht und Bilder hier


15. Mai 2022

Internationaler Museumstag

Stoffenried

Bericht und Bilder hier


7.-8. Mai 2022

Dressur-Lehrgang mit Axel Schmidt (Egon-von-Neindorff-Institut Karlsruhe)

Wallenhausen

Bericht und Bilder hier


9. April 2022

Kavallerie-Turnier

Zimmern bei Langensalza

Bericht und Bilder hier


12.-13. März 2022

Lehrgang Klassische Reitdisziplinen

Zimmern bei Langensalza

Bericht und Bilder hier


11.-13. März 2022

Lehrgang Säbel und Lanze

Sherwood Ranch Niedertaufkirchen

Bericht und Bilder hier


4.-6. März 2022

Winterlager

Oelsen

Bericht und Bilder hier


4.-5. Dezember 2021

Dressur-Lehrgang mit Axel Schmidt (Egon-von-Neindorff-Institut Karlsruhe)

Wallenhausen

Bericht und Bilder hier


12.-14. November 2021

Kavallerie-Turnier

Sherwood Ranch, Niedertaufkirchen

Bericht und Bilder hier

 


2. Oktober 2021

7. Verbandsjagd

Weißenhorn

Bericht und Bilder hier

 


10. - 12. September 2021

VI. Internationale Deutsche Meisterschaften der Kavallerie

Thüringeti, Crawinkel

Bericht und Bilder hier

 


6. - 8. August 2021

Les Grandes Manoeuvres

Beaurepaire, Frankreich

Bericht und Bilder hier

 


24. - 26. Juli 2021

Zeppelin-Patrouillenritt (1870)

Pfalz und Elsaß

Bericht und Bilder hier

 


17. - 18. Juli 2021

Kavallerie-Lehrgang Reiten nach H.Dv. 12

Weißenhorn

Bericht und Bilder hier

 


16. - 18. Juli 2021

Türingeti Trophy

Crawinkel

Bericht und Bilder hier

 


18. - 20. Juni 2021

Kavallerie-Abzeichenkurs

Striegistal

Bericht und Bilder hier

 


13. - 16. Mai 2021

Seydlitz-Tage

Westerhausen

Bericht und Bilder hier

 


24. - 25. April 2021

Kavallerie-Turnier

Weißenhorn

Bericht und Bilder hier

 


26. - 28. März 2021

Kavallerie-Lehrgang Reiten nach H.Dv. 12

Weißenhorn

Bericht und Bilder hier

 


5. - 7. März 2021

Lehrgang Lanze und Säbel

Sherwood Ranch, Niedertaufkirchen

Bericht und Bilder hier

 


23.-25. Oktober 2020

Dressur-Lehrgang

Zimmern bei Langensalza

Bericht und Bilder hier

 


24.-25. Oktober 2020

Kavallerie-Turnier

Sherwood Ranch Niedertaufkirchen

Bericht und Bilder hier

 


Oktober 2020

Gedenkveranstaltungen Saalfeld und Leipzig

Saalfeld und Liebertwolkwitz

Bericht und Bilder hier

 


11. Oktober 2020

6. Verbandsjagd

Schillingsfürst

Bericht und Bilder hier

 


18. - 20. September 2020

Exerzier-Wochenende

Stendal

Bericht und Bilder hier

 


11. - 13. September 2020

Patrouillen-Lehrgang

Thüringeti, Crawinkel

Bericht und Bilder hier

 


28. - 30. August 2020

100 Jahre Schlacht bei Komarów (1920)

Komarów, Ostpolen

Bericht und Bilder hier

 


7. - 9. August 2020

Trainingslager Striegistal

Striegistal

Bericht und Bilder hier

 


7. - 9. August 2020

Dressur-Kurs am Egon von Neindorff-Institut

Karlsruhe

Bericht und Bilder hier

 


17. - 19. Juli 2020

Thüringeti Trophy

Crawinkel

Bericht und Bilder hier

 

Tagebucheintrag 13.05.1864

Lieutenant William Baldwin Wallace 

1 CS Cavalry

 

Battle of Wilderness

 

Heute komme ich endlich mal wieder zu einem Eintrag in meinem Tagebuch. Die letzte Woche war durch sich überschlagende Ereignisse gekennzeichnet und verlangte Mensch und Tier das Äußerste ab. Es fällt mir nicht leicht diese turbulenten Zeiten rekapitulierend in Worte zu fassen.

 

04.05.1864

Der konföderierte Kavallerist nimmt es als schwere Prüfung hin, Chancen für einen guten Raid und die Ausnutzung von Wucht und Geschwindigkeit nicht nutzen zu dürfen. Doch General Lee´s Befehl war eindeutig formuliert. Die Kavallerie sollte nur aufklärend tätig sein und sich in keine Kampfhandlungen verwickeln lassen, die Army of the Potomac (Nordstaaten Armee unter General Meade bzw Grant) sollte nicht an der Überquerung des Rapiden (Fluss in Virginia) gehindert werden. Unsere Vermutung war, dass Lee wahrscheinlich die Überlegenheit der Nordstaaten Armee, wieder in den dichten Wäldern der Wilderness zu schwächen versuchte, um an seinem Sieg des letzten Jahres, bei Chancellorsville, anzuknüpfen. Wir konnten den riesigen Aufmarsch der Yankee Truppen deutlich beobachten und erstatten stetig Meldung ans Hauptquartier. 

Durch die besondere Lage und unter Ausnutzung des Geländes bezogen wir mit unseren Pferden, einen sehr schönen Lagerplatz in einem alten Apfelgarten. Die Bäume eigneten sich hervorragen unter Ausnutzung des Schattens, um die Pferde an der Picket Line (Anbindestrick auf Übekopfhöhe) zu binden. 

Die vier Jahre Krieg, haben ganz klar ihren Blutzoll gefordert, unsere Kavallerie war stark an Reiter und Pferdematerial geschrumpft. Gott sei Dank konnten wir auf unsere dismounted (abgesessenen) Kavalleristen zurückgreifen. Sie standen uns stets mit Mut und Tapferkeit tatkräftig zur Seite.

 

05.05.1864

Die Vorhut der Union hatte den Rapiden überschritten und konnte gut ausgekundschaftet werden. Stetiger Kontakt zum Stab durch schnelle Meldereiter, ermöglichten den Offizieren eine realistische Planung unter Berücksichtigung des Geländes. Die Army of North Virginia (Südstaaten Armee unter General Lee) begab sich auf den Marsch. 

Neuer Befehl vom Stab an die Kavallerie: „Haltet die Unionstruppen auf und stoppt den Vormarsch, damit unsere Truppen in Stellung gehen können!“ 

Zusammen mit unseren dismounted unter Ausnutzung des dicht bewaldeten Geländes, bezogen wir gut versteckt in der Nähe der Aufmarschlinie Stellung. Unsere Flying Picket Line wurde schnell in einer kleinen Waldlichtung montiert, um den Pferden die nötige Ruhe im Feuergefecht verschaffen zu können. In erhöhter Position unter Sträuchern und Bäumen gut versteckt, ruhig das Gelände abglasend, dauerte es nicht lange und die ersten Blauen Kompanien wurden am Horizont sichtbar. Da wir Kavalleristen, vorher das gesamte Gelände ausgekundschaftet hatte, wussten wir, dass wir dort keine Chance hatten schnell zu reiten, die Bodenbegebenheiten waren extrem schlecht. Viele Löcher, wuchtige Ameisenhügel und alles versteckt im überkniehohen Gras, nahm uns auf diesem Kriegsschauplatz völlig den Vorteil der Geschwindigkeit. Dadurch verzögerten sich die Meldereiter und die Koordination wurde zunehmend schwieriger. 

Durch unsere Spione hatten wir die Informationen bekommen, dass die Union`s Kavallerie, unter den Befehl von General Philipp Sheridan gestellt wurde. Dies änderte die Art und Weise wie die Union ihre berittenen Truppen in dem neuen Kriegsjahr einsetzen würde. Das aggressive Vorgehen Sheridans, stellte unsere Reiter vor neue Aufgaben. Die Föderierte Kavallerie kam mit doppelter Mannstärke und gutausgerüsteten neuen Soldaten ins Feld. Während unsere dismounted die blaue Vorhut unter Feuer nahm, musste die mounted (berittenen Truppen) die Hälfte Ihrer Männer zur Unterstützung der Fußsoldaten abstellen, die andere Hälfte wurde in Kämpfe mit der berittenen Union verwickelt. Noch ist die Schlagkraft der glorreichen Konföderierten Kavallerie ungebrochen, doch merkte man die neue Führung und die erhöhte Schlagkraft der Union. Nach der langen Winterpause in den von Läusen und Krankheiten geplagten Winterquartieren, genossen die zu allem entschlossenen Männer, den Pulverdampf und den Krawall im Geplänkel. Endlich rührte sich wieder was und die wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings trieben neue Kräfte in die eingerosteten Glieder der Reiter. Die Unionstruppen konnten von uns so lange beschäftigt werden, bis unsere Infanterie Stellung bezog. Die Verluste hielten sich einstweilen in Grenzen, somit konnte man von einem glorreichen Start in ein neues Kriegsjahr reden.

 

06.05.1864

Nach einer saukalten Nacht, krochen die Offiziere und NCO´s (Unteroffiziere) um 06:30 Uhr mit klammen Gliedern aus ihren Sheltern (Verknüpfte Zeltplanen im BW Schargon besser unter Dackelgarage bekannt), lechzend die noch müden Muskeln mit dem am Lagerfeuer so schön dahinköchelnden Kaffee zu erquicken. Der Geruch beim Einfüllen in den eiskalten Blechbecher und das Wärmen der noch unbeweglichen Finger, sind die ersten kleinen Freuden des Tages. Gleich gefolgt vom leckeren darauffolgenden Schluck, der die Lebensgeister wach zu rütteln vermag. Schon beim zweiten Schluck verspürt man mehr Klarheit in Blick und der Gedanke stellt sich ein, solange es Kaffee am Morgen gibt, kann ich es mit der gesamten Föderierten Armee aufnehmen. Die Sonne spitzte langsam am Bergrücken hervor, vertrieb damit endlich den Nebel über der noch von Morgentau triefenden Wiese. Ein karges „guten Morgen“ erklang zwischen den mit eingezogenen Schultern am Lagerfeuer stehenden Männern. Die Mäntelkrägen hoch bis zu den Ohren gekrempelt, versuchte man sich mit dem Kaffee auch innerlich zu wärmen. Wortlos standen die Männer ums flackernde Lagerfeuer und lauschten dem beruhigenden Geräusch der kauenden Pferde. Knirsch, Knirsch, Knirsch.  Der Sergeant warf einen Blick auf die Taschenuhr, 07:00 Uhr Zeit die Mannschaften aus den Unterschlupfen zu treiben. Schon erklang das von allen sehr verhasste Ding, Ding, Ding Geklopfe auf der Bratpfanne, gefolgt von einem laut: „First CS Cavalry, First Call!“ Einige reckten, einige streckten sich, viele bewegten sich noch gar nicht. Die Nachtwache hatte die Pferde die ganze Nacht mit kleinen Portionen Heu und Wasser versorgt, damit sie sich entspannen konnten und immer was zu tun hatten. Die meisten Reiter krochen aus den von Tau überzogenen Decken und gingen als erstes zu ihren Pferden. Wieder andere schnappten sich sofort den Spaten, steckten eine weiße Papierrolle drauf und marschierten im „double quick step“ (schnellere Marschgeschwindigkeit) gen Wäldchen. Der Bohneneintopf der vergangenen Nacht, wahr ein wirklicher Hochgenuss, aber sorgte für schnelle Beine in der Früh. 

Bei einem kurzen Antreten wurden die Tagesbefehle ausgegeben und die einzelnen Zahnrädchen begannen wie ein Uhrwerk routiniert und fehlerfrei zusammenzulaufen. Die Pferde waren gleich gesattelt und der Soldat aufmunitioniert. Da einige tapfere Freiwillige, die gestrige Nacht nutzten, um mit den Pferden sich an die Unionsvorposten heranzuschleichen, um Informationen zu erlangen, wussten wir wo sich der Feind befand. Das Reiten in Stockdunkler Nacht stellt eine enorme Herausforderung an Reiter und Pferd und wird nur an ganz besonders gute Kavalleristen übertragen. Der Captain selbst führte den Stoßtrupp an, da er sich für den morgigen Tag einen genauen Überblick verschaffen wollte. Die Reiter packten sich jeweils noch einen Mann von der Dismounted aufs Pferd, um Kundschafter zu Fuß dabei zu haben. Mit den gewonnenen Informationen von den gefangenen Yankees, wurde die Marschrichtung bestimmt. 

Schon beim Ausreiten aus dem Lager, konnte man die unionistische Kavallerie vereinzelt an den Waldrändern vorbeihuschen sehen. Es hieß heute Morgen sehr wachsam zu sein, keiner wollte sich eine Kugel von einem Heckenschützen einfangen. Die Aufgaben waren klar definiert und so bezogen wir ganz an der Spitze der Front überall Stellung. Die Konföderierten Truppen lagen gut verschanzt in Dickicht der Wilderness in Stellung. Die zermürbenden Stunden verstrichen ohne großartige Feindbewegung zu vernehmen. Also los, immer die Gegebenheiten des Geländes ausnützend soweit vor wie möglich. Von einem lichten Hügel aus war ein guter Blick mit dem Binokular ins feindliche Lager möglich. Die Union sammelte sich, um zu einem mächtigen Schlag auszuholen. Schnell ritten wir zurück, um unsere Dismounted in Stellung zu bringen, Meldereiter galoppierten in alle Richtungen, der Stab wurde informiert. Die Unionskavallerie konnte erfolgreich bei einem Umgehungsversuch aufgehalten werden. Die ersten Schüsse hallten zerhackt durch die Wälder. Schnell ging es zurück zu den Skirmishern (Vorposten Plänkler), sie mussten unter allen Umständen verstärkt werden, da unser Battalion noch in der Aufbauphase vor der Schlacht war. Die Handpferde übergeben raus aus den Sätteln, mit Sharps Karabinern und Schrotflinten bewaffnet wurde nun aus allen Rohren gefeuert. Die vorrückenden Truppen stoppten nur kurze Zeit, wir konnten aber der vollen Wucht der marschierenden Infanterie nichts entgegensetzten. Blei pfiff uns wie Hagelkörner um die Ohren. Der Pulverdampf vernebelte die gesamte Frontlinie. Die Skirmisher hielten erbitterten Widerstand, doch gegen diese unaufhaltsam vorrückende blaue Wand, gab es kein Halten. Letzten Endes jedoch war die Aufgabe erfüllt, unsere Infanterie hatte Zeit sich zu formieren und in Stellung zu gehen. Wir sprangen auf die Pferde und suchten das Weite. Unmittelbar darauf flogen auch schon die Kanonenkugeln. Der mächtige Donner ging einem durch Mark und Bein, das ganze Tal zitterte durch die Kanonade. Auf freiem Feld, geschützt durch zwei blaue Infanterie Kompanien, war es uns gänzlich unmöglich, bei den schlechten Bodenbegebenheiten auch nur annähernd an die Batterien heranzukommen. Unsere Infanterie litt schwer unter den mörderischen Geschossen, der feuerspeienden Rohre. Keine Chance bei einer gestreckten Attacke hätten wir die Hälfte unserer Männer durch die extrem schlechten Bodenbegebenheiten verloren, die andere Hälfte wäre ein leichtes Opfer der gezogenen Läufe der Union geworden. Traurig darüber unsere Männer nicht besser entlasten zu können, mussten wir mit ansehen, wie die Kanonen ihr schauerliches Werk verrichteten.

So erledigten wir viele andere Aufgaben, wie ständiges Meldereiten, Scharmützel mit der immer stärker werdenden Yankee Kavallerie, welche jetzt sogar mit Revolvern zur Schießerei erschien und nicht mehr wie bisher mit Säbeln. Unaufhörliche Schüsse tönte den ganzen Tag. Eine von Verpflegung abgeschnittene Einheit wurde mit frischem Wasser von uns versorgt, was leider zu einer Einkesselung unserer berittenen Versorgungseinheit führte. Als sich eine kleine Lücke ergab, brachen sie im vollem Galopp aus allen Revolvern feuernd durch und schossen sich ziemlich verlustreich den Weg frei. Man konnte also doch auf dem Gelände galoppieren, wir wollten aber keine weiteren so großen Wagnisse mehr eingehen. Als unsere Kavallerie wieder vereint war, tränkten wir die Pferde und versteckten uns im Unterholz. Da wir zuvor eine Unionsversorgungskiste erbeutet hatten, die voller Fleisch und Würste war, konnte keiner mehr die ausgehungerten Männer aufhalten. Ein kleines Lagerfeuer war gleich entzündet und schon brutzelte das Fett von den lecker duftenden Fleischstücken herunter. Das Zischen der Tropfen welche sich langsam in die Flammen ergossen, ließ den Soldaten das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Pferde grasten friedlich und der Lärm der Schlacht ward nur noch als Randerscheinung wahrnehmbar.

Mitten beim schönsten Schmausen, klangen die Schüsse auf einmal sehr bedrohlich. Tatsächlich, die Yanks drückten mit mehreren Kompanien, voll in unsere Flanke hinein. Die Backen noch voller Wurst und Fleischstücke sprangen wir auf die Pferde und jagten auf einer alten Schotterstraße davon. Wohin egal, Hauptsache raus aus dem tödlichen Hexenkessel. Gut versteckt in einem kleinen Tal, sammelten wir die Reiterei und ließen beim Antreten erst mal wieder durchzählen. „Counting two´s!“ „One, two, one, two usw. last man Sir!” “Thank you Private!” In geordneter Zweierkolonne versuchten wir ohne großes Aufsehen zu erregen, zu unserem Stab zu durchzukommen. Der dichte Wald, und die vielen Blaubäuche machten uns das Leben nicht grade einfach. Ständig pfiffen uns die heißen Kugeln um die Ohren. Als wir sahen, dass die Yankee Kavallerie erneut versuchte eine Umgehungsbewegung zu wagen, stellten wir ihnen eine tödliche Falle. Sie schossen aus allen Rohren und so entstand ein verlustreicher Kampf, den wir aber gut für uns gewinnen konnten. Von hinten und vorne eingekesselt, rieben wir eine ganze Kompanie dieser frischen Reiterei in Windeseile gänzlich auf. 

Wir hörten, dass Old Pete (General Longstreet) von unseren eigenen Leuten schwer verwundet worden sei. Dies war ein sehr schwerer Schlag für die Konföderierte Armee und General Lee, verlor für einige Zeit einen seiner fähigsten Generäle. Im Nachhinein erführen wir von den gewaltigen Verlustzahlen auf beiden Seiten. Die Konföderierten hatten Verluste in Höhe von 11.400 Mann, die Union in Höhe von 18.400 Mann zu beklagen. Grant wich diese mal nicht gen Norden aus, sondern gab den Befehl nach Südosten zu marschieren und sich zwischen Lees Armee und die konföderierte Hauptstadt Richmond zu schieben. Es würde sehr bald zu einem erneuten Treffen der beiden Armeen kommen. 

 

11.05.1864

Ich vermag nicht mehr genau zu beschreiben, was in den letzten Tagen dieses Feldzuges alles auf uns hernieder prasselte. Wir befanden uns in einem stetigen Ritt, und kämpften, fochten und versuchten einfach nur zu überleben. Seit der Reitergeneral Sheridan sich gegen General Meade durchgesetzt hatte, merkte man eine eindeutige Veränderung. Die Yankee Kavallerie entfachte durch ihren neuen Geist und die blutigen Lehren der vergangenen vier Jahre, eine völlig neue Schlagkraft. Sheridans oberstes Ziel, die Konföderierte Kavallerie vernichtend zu schlagen, rückte in beträchtliche Nähe. Unsere Einheit operierte, weiter südlich, als wir von einem Meldereiter erfuhren, dass die größte Kavallerieschlacht des Krieges im Gange war. Sechs Meilen nördlich von Richmond, bei einem verlassenen Gasthaus namens Yellow Tavern, trafen die beiden Kavallerie Einheiten aufeinander. Ein sehr ungleiches Gefecht begann. Sheridan stieß mit 3 Divisionen Yankee Kavallerie auf General Stuarts zwei Brigaden konföderierte Kavallerie. Somit entstand ein Kräfteverhältnis von 10000 zu 4500. Die Rebellen kämpften sehr tapfer und konnten sich der gewaltigen Übermacht, mehrere Stunden erfolgreich erwehren, jedoch waren die Yankees mit neuen siebenschüssigen Spencer Karabinern ausgerüstet. Die Einführung dieser neuen Waffe, und der damit verbundenen Feuerkraft, konnten die sich verzweifelt wehrenden Männer unter Stuart nichts mehr entgegensetzen. Da geschah das undenkbare, der General wurde aus 10 Meter Entfernung von dem Unionskavalleristen John A. Huff tödlich verwundet. Stuart musste sofort vom Schlachtfeld gebracht werden. Die Schlacht endete bevor wir es schafften, rechtzeitig vor Ort zu sein. Stuart erlag am nächsten Tag seiner Verwundung und somit verloren wir den größten Reitergeneral des amerikanischen Bürgerkrieges. 

 

12.Mai.1864 

Ein Brief von Stuart, diktiert auf seinem Sterbebett erreichte uns und in tiefer Trauer versuchten wir diesem großen Mann seine letzte Ehre zu erweisen. Unsere Reiterei, ehrbare Südstaaten Ladies und gefangene Yankee´s standen Seite an Seite um im Fackelkreis, den letzten Worten eines zu Lebzeiten schon zur Legende gewordenen Mannes zu lauschen.

(Dieser Brief ist reine Fiktion und diente lediglich zur Darstellung der Trauerfeier, keines dieser Worte ist historisch belegt. Wir wollten nur da es uns durch die Fügung des Schicksals genau am 160 Todestag im Feld zusammengebracht hatte, diesem Mann die letzte Ehre erweisen. Wie wunderbar war es da, auch noch zu sehen, dass die Gestirne uns wohl gesonnen, den Himmel mit einzigartigen Nordlichtern bedeckt, mit uns zusammen andächtig feierten.)

Lieber Kamerad,

In diesen letzten Augenblicken meines irdischen Daseins, in diesen letzten Stunden meiner sterblichen Hülle möchte ich meine Gedanken und mein Herz mit euch treuen konföderierten Rittern unserer glorreichen Kavallerie, die das Banner des Südens mit Ehre und Entschlossenheit tragen teilen. Es ist eine schwere Last, die wir tragen, aber eine, die wir mit Stolz und Überzeugung tragen, denn wir kämpfen nicht nur für uns selbst, sondern für die Freiheit und Unabhängigkeit unserer geliebten Nation. Es ist eine Zeit der Trauer und des Abschieds, aber auch eine Zeit, in der wir uns daran erinnern müssen, wofür wir gekämpft haben und weiterhin kämpfen werden.

Inmitten des Donners der Kanonen und dem Aufprall der Kugeln auf dem Schlachtfeld von Yellow Tavern, spürte ich die kalte Hand des Schicksals, die mich zu meinem letzten Ritt geleitete. Das Banner der Freiheit, das wir so mutig tragen, weht im Wind der Geschichte, und ich kann fühlen, wie meine Zeit auf dieser Erde langsam schwindet.  Doch in meinem Herzen brennt noch immer, die hell lodernde Flamme des Widerstands gegen den kaltblütigen Yankee-Imperialismus, der über unsere Länder hinwegfegt. Möge mein Opfer dazu beitragen, diese Flamme am Leben zu halten, damit sie nie erlischt. Möge meine letzter Ritt ein Symbol für den unerschütterlichen Glauben an unsere Sache sein.

Die Kavallerie - eine Bruderschaft von Seelen, die durch das Band der Ehre und der Opfers miteinander untrennlich verbunden sind. Wir sind die letzten Wächter der alten Werte, die mit erhobenen Säbeln und zerschmetternden Hufen gegen die Dunkelheit der Tyrannei kämpfen. Auch wenn mein Körper dem Staub der Schlachtfelder weicht, wird mein Geist weiterhin über euch wachen. Das Leben auf dem Pferderücken hat uns gelehrt, dass die wahre Freiheit im Wind liegt, der durch die Mähnen unserer Pferde streift, und im galoppierenden Rhythmus unserer Herzen, welcher Mensch und Tier verschmelzen lässt.

Ich fühle den eisigen Hauch des Todes auf meinem Nacken, während unerlässlich der Sog des Unbekannten an mir zieht, aber mein Geist bleibt fest verankert in den Erinnerungen an vergangene Siege und unsere Heldentaten. Mein Herz ist schwer vor Trauer beim Gedanken an all die tapferen Seelen, die ihr Leben auf dem Altar der Freiheit geopfert haben. Doch lasst uns nicht in Verzweiflung versinken, sondern vielmehr in ihrer Erinnerung Kraft und Mut schöpfen. Möge ihr Opfer nicht vergebens sein, sondern euch dazu inspirieren, weiterzumachen, bis zum letzten Atemzug.

Die Kavallerie ist der Stolz der Konföderation, und in jedem Reiter fließt das Blut derer, die zuvor auf den Feldern der Ehre gekämpft und gestorben sind. 

Wir sind verbunden durch ein Band der Freundschaft, das stärker ist als Stahl und unzerbrechlich wie die Mauern unserer Festungen. Möge dieses Band auch nach meinem Abschied von dieser Welt weiter bestehen.

Das Leben auf dem Pferderücken, das mich einst mit seiner Freiheit und Unbeschwertheit erfüllte, weicht nun einer düsteren Erinnerung an vergangene Zeiten. Der Wind, der einst meine Haare streichelte, ist nun ein stummer Zeuge meines Abschieds, und das rhythmische Stampfen der Hufe meines treuen Prachtschimmels Virginia klingt nun wie das Geläut eines Leichenzugs, der mich ins Jenseits führen wird.

Der Tod eines Reiters, wenn seine Seele hinfort schwindet, gleicht einem stummen Schrei in der Nacht hinaus, welcher von den Sternen verschluckt wird. Doch selbst in meinem letzten Atemzug werde ich die Fahne der Kavallerie hochhalten und den Klang meines Herzens in die Dunkelheit tragen, als Zeugnis für die unsterbliche Hingabe eines Reiters an seine ehrenhafte Sache.

Möge mein letzter Ritt als aufbäumender Schrei des Abschieds erklingen, welcher von den Engeln des Himmels aufgefangen wird, um in den Hallen der Ewigkeit mit lautem Echo zu ertönen. Doch lasst euch nicht von Trauer erdrücken, sondern vielmehr von der Erkenntnis, dass der Geist eines Reiters niemals stirbt, sondern weiterlebt in jedem Sonnenaufgang und jedem Sonnenuntergang, der über die weiten Ebenen streift.

Wade Hampton, ein Mann von unerschütterlichem Mut und außergewöhnlichem Talent, wird die Fackel der Kavallerie übernehmen und sie mit der gleichen Leidenschaft und Hingabe führen, wie ich es tat. In seinen Händen wird unsere Tradition fortbestehen, und das Erbe der Tapferkeit wird in den Herzen unserer Reiter weiterleben.

Ich gehe nun in die Hallen der Ewigkeit ein, aber mein Geist wird weiterhin über die Reihen unserer tapferen Kavallerie wachen. Möge mein Leben ein leuchtendes Beispiel dafür sein, dass man niemals aufgeben darf, sondern immer mit unerschütterlicher Tat vorangehen muss, bis zum letzten Atemzug. So vollendet Ihr überlebenden mein begonnenes Werk, kümmert euch stets um eure Pferde, lasst die Kameradschaft niemals untergehen.

Zum letzten Gruße in Ewigkeit,

J.E.B. Stuart


Deutscher Kavallerieverband e.V.

Von-Katzbeck-Strasse 65

D-89264 Weißenhorn

Deutscher Kavallerieverband, Kavallerie, Kavalleriereiten, Kavallerie Abzeichen

Mobil    +49  176 45531410

Email    Helmut Brodka