RossFoto Dana Krimmling Deutscher Kavallerieverband IDMK 2017; kavalleriemeisterschaften; Kavalleriemeisterschaft; kavalleriereiten; pferdefotografie; fotografie; Pferde; Kavalleriepferde; Pferd; Kavalleriepferd; jagdreiten

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Seydlitz-Tage

Westerhausen, Halberstadt, Quedlinburg

20.-22. März 2015

 

 

Vor genau 200 Jahren wurde das Kürassier-Regiment Nr. 4 (Magdeburgisches) aufgestellt und erhielt 1819 die Nummer 7. Das Regiment, welches sich 1870 durch die historische Attacke von Vionville auszeichnete, erhielt 1889 als Ehrennamen „von Seydlitz“, den Namen des größten Reiterführers der deutschen Geschichte. Das 200-Jahr-Jubiläum feierten die IG Seydlitz-Kürassiere am Wochenende vom 20. bis 22. März mit den „Seydlitztagen“, zu dem 25 Kavalleristen aus ganz Deutschland in Uniformen aus 200 Jahren nach Westerhausen am Nordrand des Harzes kamen, einer sehr geschichtsträchtigen Gegend. Für den Kavallerieverband war dies die Eröffnung der Saison 2015.

Die Seydlitz-Kürassiere sind Mitglied im Kavallerieverband und haben sich in den letzten Jahren zu einer der aktivsten Kavalleriegruppen in Deutschland entwickelt.

Ein umfangreiches Programm rund um die ehemaligen Garnisonsstädte des Regiments Halberstadt und Quedlinburg wartete auf die Teilnehmer:  am Freitagabend ein Zapfenstreich auf dem Domplatz von Halberstadt und am Samstag eine Paradeaufstellung in Quedlinburg. Dazwischen mehrstündige Marschausbildung im spektakulären Gelände des Harzrandes, dazu Zugexerzieren und Waffenübungen mit Lanze, Säbel und Pistole. Mit mehr als 6 Stunden jeweils Freitag und Samstag im Sattel forderte das Programm von Pferd und Reiter einiges ab. Es brachte jedoch unvergessliche Erlebnisse. 

Obwohl es gerade am Abend empfindlich kalt wurde, blieb die Moral hoch. Reitsportgeschichtlich hochinteressant war der Ritt über die ehemalige Harz-Rennbahn von Quedlinburg, der ehemals schwersten Steeple Chase Strecke in Deutschland und einem vormaligen Mekka des Herrenreitens und Kavallerereitsports.  

Die Geländereitausbildung kam nicht zu kurz. Nach dem Zapfenstreich in Halberstand wurde in der Neumondnacht 15 km durch schwieriges Gelände zurück nach Westerhausen geritten;  am Samstag dann eine Flussdurchquerung und Klettern von schweren Steilhängen. 

Den Seydlitz-Kürassieren vielen Dank für die Organisation der äußerst gelungene Veranstaltung. Hier wurde richtiger Reitergeist gelebt.

 

Darauf ein dreifaches „Seydlitz – Drauf!


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