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Prinz Heinrich Gedenken

20. November 2016

München

Luisenjagd, Potsdam, Schloss Sanssouci

Vor 100 fiel Prinz Heinrich von Bayern während des Feldzugs gegen Rumänien im Alter von 32 Jahren am Monte Sate in den Karpaten. Der bei seinen Soldaten und der Bevölkerung äußerst beliebte Prinz war der einzige Sohn von Prinz Arnulf von Bayern, der wiederum der jüngste Sohn des Prinzregenten Luitpold war. 1901 trat er ins Leib-Infanterie-Regiment ein und wechselte 1905 dann zur Kavallerie, zum 1. Schweren Reiter-Regiment in München. Als Rittmeister und Chef der 2. Eskadron des Regiments ritt er am 13. August 1914 eine erfolgreiche Attacke gegen zwei französische Dragoner-Eskadrons. Als es im Westen dann zum Stellungskrieg kam und es für Kavallerie wenig Betätigungsfeld gab, ließ sich Prinz Heinrich wieder zur Infanterie versetzen. Im März 1915 übernahm er das III. Bataillon des bayerischen Leib-Infanterie-Regiments, das dann zum neu aufgestellten Alpenkorps kam. In der Schlacht bei Verdun gelang ihm, das Dorf Fleury zu erobern. Bei einem Granattreffer, war er stundenlang verschüttet, wurde aber wieder ausgegraben. Prinz Heinrich führte immer von vorn und als Vorbild. Ihm wurde das Eiserne Kreuz 1. Klasse und das Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens verliehen.
Am 20. November 2017 spielte das Bayerische Trompeterkorps zu Ehren Prinz Heinrich vor der Feldherrenhalle in München vor und nach dem Gedenkgottesdienst. An der Prinz-Heinrich-Marien-Säule bei Höhenkirchen wurde ein Kranz mit Salut-Schießen abgelegt. 

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