Volksfest und Historische Geschichtsdarstellung – wenn diese beiden Vergnügungen zusammentreffen, dann ist es Anfang Mai und somit die Zeit der „Bataille de Lützen“ wie die Franzosen zu sagen pflegen.
Zum Saisonauftakt fanden sich die Preußischen Kameraden vom Elbnational-Regiment und wir vom sächsischen Husarenregiment uns gemeinsam in Großgörschen ein, um den Ereignisse aus dem Frühjahr 1813 zu gedenken.
So trafen wir uns am Freitag zum Biwakaufbau, Koppelaufbau, gemeinsamen Abendessen und vielen guten Gesprächen unter Freunden.
Am Samstag reisten weitere Kameraden an und verstärkten unsere Kavallerietruppe auf 13 Reiter.
Durch einige neue Pferde und unerfahrene Reiter, welche das Gefecht am Anfang nur als Zuschauer beobachteten, reduzierte sich leider die sächsische Truppe, wurde aber umgehend durch Überläufer aus dem preußischen Lager wieder aufgefrischt. Diese wurden vermutlich durch die bessere Verpflegung angelockt, welche auch unter der Bezeichnung „Sächsisches Fressbiwak“ bei unseren preußischen Kameraden bekannt ist...
Die nächste, jüngste Generation der Elbnational- und Brandenburger Husaren hat sich ebenfalls schon im Biwak nützlich gemacht und lässt für die Zukunft Gutes hoffen.
Alles in allem war es ein sehr erfolgreicher Tag bei bestem Wetter und jeder konnte mit der gezeigten Leistung und dem Erlebten vollauf zufrieden sein! Es ist sehr schön zu sehen, wie unsere Reitertruppe immer wieder zusammenfindet undwir gemeinsam Zeit mit uns, unseren Pferden und unserem Hobby verbringen können!
Auf bald und bis demnächst
Jens Untermann,
Korporal im Husarenregiment
Bildergalerie mit Dank für die Überlassung an C&S Photography
